Phönix Hausmesse am 13. März in Rosbach

Biologisch, saisonal, regional – nach diesen Kriterien wählen wir unsere direkten Lieferanten aus. Was wir dort nicht erhalten oder wenn die Bestellmengen zu klein sind, bekommen wir alle zwei Wochen vom Bio-Großhandel Phönix aus Rosbach geliefert.

Gelegenheit, uns dort genauer umzusehen und die Lieferanten persönlich kennenzulernen, bot die Phönix Hausmesse am 13. März. Pünktlich um 11 Uhr starteten Manuela, Sandy, Justine und Nikolaj mit dem Auto nach Rosbach. Nach einer halben Stunde erreichten wir das am Feldrand neben den Rosbacher Mineralbrunnen gelegene Phönix-Lager.

Dort präsentierten sich rund 70 regionale und überregionale Erzeuger und Hersteller – vom Bio-Waschmittel bis zum Bio-Tierfutter, von mediterranen Bio-Lebensmitteln bis zum deutschen Bio-Wein. An den Ständen wurde freundlich und ausführlich über das Produktsortiment informiert und natürlich Proben gereicht. Was nicht direkt am Stand von uns konsumiert wurde, kam in diverse Tüten und Taschen und wurde im TERRA VIVA Laden zum Testen und Probieren für alle Mitglieder (samt Vereinsvierbeiner) ausgelegt. Vielleicht kommt der ein oder die andere ja auf den Geschmack.

Ein weiterer interessanter Punkt war die Gelegenheit, sich das Phönix-Lager im Rahmen einer Führung anzuschauen. Die hochmodernen Räume waren gerade umgebaut worden, da Phönix und sein Nachbar Räume getauscht hatten. Zunächst wurden wir in den überraschend leeren Kühlraum geführt, der auf Minus 25 Grad gekühlt war. Brrr! Bevor wir – trotz Winterjacken – Eiszapfen ansetzen konnten, ging’s in den „wärmsten“ Kühlraum, den für die Bananen. Auch hier waren noch genügend Kapazitäten für weitere Ware vorhanden.

Die Tour führte weiter durch die verschieden temperierten Lager für Südfrüchte, Gemüse und Molkereiprodukte. Sogar die ersten heimischen Salatköpfe der Saison konnten wir bestaunen.

Durch das riesige Getränkelager gelangten wir zu den Regalen für Kosmetik und andere Nonfood-Produkte. Erstaunlich waren die zum Teil kleinen Verpackungseinheiten, die dort lagerten: 10 Cremes von der einen Sorte, 10 Packungen Massageöl von der anderen. Dafür in allen Variationen. Dass es sich überhaupt lohnt, eine solch große Bandbreite mit relativ geringen Mengen anzubieten, verwundert. Auch die Zusammenstellung der Warenlieferungen für die Abnehmer geht noch wie früher „per Hand“. Mit einem Klemmbrett bewaffnet, gehen die Lagermitarbeiter die komplette Bestellliste durch und laden dann jedes Teil auf den Wagen. Scanner oder Barcodes sucht man hier vergebens.

In den rund drei Stunden auf der Messe haben wir viele interessante Einblicke gewonnen, wo unsere Phönix-Produkte herkommen, und Gelegenheit gehabt zum Gespräch und zum Probieren. Phönix präsentierte sich als professioneller Großhändler mit hochmodernen Lagerhallen und viel Handarbeit bei der Lagerhaltung.

 

 

 

 

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